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DESCRIPTION;ALTREP="CID:<event_@www.mgksiegen.de>":„Ich muss sie töten.“\, 
 sagte Tom Neuwirth einmal\, als er in einem Interview nach seiner Kunstfig
 ur Conchita Wurst gefragt wurde. Doch können Kunstfiguren überhaupt sterbe
 n? Die Kunstfigur Maria Marshal hat ihren Tod bereits erlebt und überlebt.
  Nun möchte sie lebendig wie noch nie von ihrem Leben nach dem Tod bericht
 en. Und vom dem da-zwischen stehen: Zwischen Leben und Tod\, zwischen Kuns
 t und Wissenschaft\, zwischen verschiedenen Welten. Denn Maria Marshal beg
 reift sich als grenzenverwischender „border artist“. Für die Autorin Glori
 a Anzaldúa geht der Begriff „border artist“ über geografische Grenzen hina
 us und bezieht sich auch auf „risk takers: artists who straddle multiple (
 often oppressive\, colonized\, neo-colonized) worlds and use their negotia
 tions to decolonize the various spaces in which they exist.“ (Keating 2015
 : 18) In Maria Marshals Vortrag am Museum für Gegenwartskunst Siegen wird 
 die Expertin für Kunstfiguren autoethnografisch Fragen über Kunstfiguren n
 achgehen:\n\nWie fühlt es sich für eine Kunstfigur an von ihrer Künstlerin
  getötet zu werden?\nKönnen Kunstfiguren ein von ihren Künstler*innen getr
 enntes Eigenleben führen? \nWie frei ist Kunst noch\, wenn sie nicht mehr 
 vom Alltag unterscheidbar ist?\nWie heilen Kunstfiguren koloniale Wunden?
 \nUnd wieso hat sich Maria Marshal dagegen entschieden\, berühmt zu werden
 ?\n\nZur Beantwortung dieser Fragen bezieht sich Maria Marshal auf ihre Fo
 rschung\, in der sie sich zwischen Wissenschaft\, Kunst\, Leben und Magie 
 bewegt. Und zum ersten Mal wird sie einem Publikum ihren noch unveröffentl
 ichten Hit „MEGA“ mitsamt Musikvideo präsentieren.\n\nÜber Maria Marshal:
 \n\nZusammen mit ihrer Zivilperson Mira Kandathil beschäftigt sich Maria M
 arshal in ihrer gemeinsamen Forschung mit Themen wie Identität\, Agency\, 
 Autorschaft\, dem Star-Sein\, künstlerischen Formen der Wissensgenerierung
  und der Interferenz zwischen Kunst und Wissenschaft. Kandathil und Marsha
 l entwickeln eine neue performativ-ethnografische Methode\, welche sie die
  „Darstellende Beobachtung“ nennen. Ihre Dissertation an der SINTA (Univer
 sität Bern/Hochschule der Künste Bern) über Kunstfiguren wird vom Schweize
 rischen Nationalfonds gefördert und ist Teil des interdisziplinären Forsch
 ungsprojekts „Kunstfiguren – Gestaltungsprozesse fiktiver Identitäten“\, 
 das am Institut Praktiken und Theorien der Künste an der Hochschule der K
 ünste Bern realisiert wurde.\n\nhttps://www.hkb-interpretation.ch/fileadmi
 n/user_upload/documents/Veranstaltungen/IPTK_Kunstfiguren_A4_def.pdf\n\nMa
 ria Marshal ist Komplizin des Duos Follow Us. Follow Us besteht aus den Kü
 nstlerinnen Annina Machaz und Mira Kandathil. Das Duo realisiert Theaterpr
 ojekte und Performances über Frauen*\, die sie prägen: wie z.B. historisch
 e Persönlichkeiten aus Antike und Popkultur\, Protagonist*innen aus Litera
 tur und Mythologie und Menschen aus ihrem Umfeld. Ihre Arbeiten zeigten Fo
 llow Us beispielsweise an den Sophiensælen Berlin\, der Gessnerallee Züric
 h oder am ImPulsTanz Wien.\n\nhttps://www.mirannina.com\n\nDer Vortrag wir
 d organisiert von den Jungen Kunstfreund*innen Siegen und findet im Vortra
 gssaal des Museums für Gegenwartskunst Siegen statt. Der Eintritt ist frei
 .\n
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SUMMARY:MGKSiegen - Die Kunstfigur als „border artist“ Vortrag von Maria Ma
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