Menü>Presse
EN
X
X
Menü>Newsletter

Programmvorschau 2022

Nach August Sander
Menschen des 21. Jahrhunderts

28.1.–29.5.22

„Nach August Sander“ nimmt den Ankauf einer wichtigen Werkgruppe von August Sander (1876–1964) zum Ausgangspunkt einer Ausstellung, die das Werk des weltbekannten und regional verankerten Fotografen mit einer gegenwärtigen Perspektive verbindet. Die geplante Ausstellung richtet den Blick auf Menschenbilder des 21. Jahrhunderts und künstlerische Positionen, die das Schaffen von August Sander unter veränderten Lebensauffassungen direkt und indirekt in ihren Arbeiten wiederaufleben lassen. Trotz ihrer historischen Referenz verbleibt die Ausstellung daher nicht ausschließlich im Medium der Fotografie, sondern präsentiert auch Videos, Filminstallationen und Skulpturen im Spiegel ihrer Zeit.

Gefördert von der Kunststiftung NRW


Florence Jung
MGKWalls
11.3.22–26.2.23


Florence Jung erschafft inszenierte Situationen, ungewisse Ereignisse und Räume der Mehrdeutigkeit. Ihre künstlerische Praxis untersucht gegenwärtige Ängste, die Verschmelzung von Information und Unwirklichkeit und die erzählerische Kraft von Misstrauen. Die Jahrespräsentation beginnt im Museum, wird sich jedoch ab September 2022 auf weitere Bildschirme in der Stadt und das Smartphone erweitern.
Die ortsspezifische Ausstellungsreihe „MGKWalls“ stellt zwei prominente Museumswände in den Mittelpunkt einer Jahrespräsentation: die Eingangswand im Foyer des Museums sowie die große LED-Wand an der Außenfassade.

Das Projekt ist Teil von „Offene Welten“, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im „Fonds Digital“ im Rahmen des Programms „Kultur Digital“.


Gemischtes Doppel
Die Sammlung Lambrecht-Schadeberg
11.3.22–26.2.23


Anlässlich des 14. Rubenspreises der Stadt Siegen zeigt die Sammlungspräsentation auf einer kompletten Etage ausgewählte Werke der bisherigen 13 Rubenspreisträger*innen in einer großangelegten Schau. Dabei treffen jeweils zwei Positionen der Sammlung Lambrecht-Schadeberg aufeinander – mal ergänzend oder auch widersprechend. In der Vielfalt der künstlerischen Haltungen werden so die Gegensätze und Gemeinsamkeiten in der Beschäftigung mit Motiven, künstlerischen Haltungen und nicht zuletzt auch im Umgang mit der Malerei selbst deutlich.
Der Rubenspreis der Stadt Siegen wird seit 1957 an europäische Maler*innen und Zeichner*innen als Anerkennung für ihr künstlerisches Lebenswerk verliehen. Die Ausstellung konzentriert sich auf eine Gegenüberstellung der 13 Künstler*innen, die seit 1957 geehrt und mit Beginn der 1990er Jahre von der Sammlung Lambrecht-Schadeberg für das MGKSiegen erworben wurden: Hans Hartung (1957), Giorgio Morandi (1962), Francis Bacon (1967), Antoni Tàpies (1972), Fritz Winter (1977), Emil Schumacher (1982), Cy Twombly (1987), Rupprecht Geiger (1992), Lucian Freud (1997), Maria Lassnig (2002), Sigmar Polke (2007), Bridget Riley (2012) und Niele Toroni (2017).


Miriam Cahn
14. Rubenspreisträgerin der Stadt Siegen
26.6–23.10.22


Miriam Cahn wird im Juni 2022 der 14. Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen, verbunden mit einer Publikation und einer Einzelausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen. Eine Fachjury einigte sich im Juni 2021 auf die 1949 in Basel geborene Künstlerin Miriam Cahn als neue Preisträgerin und begründete ihre Entscheidung: „Miriam Cahn vertritt eine eigensinnige malerische Position von großer Ausdruckskraft. Dabei verbinden sich subjektive Wahrnehmungen und Empfindungen mit gesellschaftlichen und politischen Fragen. Im Zentrum steht der Körper in seiner Fragilität und Ausgesetztheit, auch gegenüber äußeren Faktoren, wie sich insbesondere in den Arbeiten zur Situation von Geflüchteten zeigt. Das Verhältnis von menschlichem Körper und Maschine ist ebenso Thema wie das Organische, auch im Sinne einer Verbindung von menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Von Anfang ihrer Entwicklung an hat Cahn eine bewusst feministische, unabhängige und kompromisslose Haltung eingenommen. Ihre Malerei hat sich frei von akademischen Regeln und Ästhetiken in unterschiedlichsten Formen und Materialien entfaltet.“

Gefördert von der Universitätsstadt Siegen und der Peter Paul Rubens-Stiftung


Odor
Immaterielle Skulpturen
18.11.22–26.2.23


Die geplante Ausstellung widmet sich ganz der „Macht der Gerüche“. In 12 olfaktorisch voneinander getrennten Räumen präsentiert „Odor“ eine Auswahl an Werken, welche Geruch als Riech- und Raumerfahrung in den Mittelpunkt des Kunsterlebens stellen. Gezeigt werden ausschließlich immaterielle Skulpturen, darunter bestehende Werke ebenso wie Neuproduktionen, die in Bezug zum Ort entwickelt werden und die Besucher*innen mit den Fähigkeiten des Geruchssinns konfrontieren. Minimale, künstlerische Eingriffe in die Architektur bringen Räume zum Atmen, Wände zum Duften und Böden zum Transpirieren. Ausgehend von dieser unmittelbaren Erfahrung berührt die Ausstellung sehr aktuelle Themen wie Selbstempfinden, Körperlichkeit, Vergänglichkeit, Klima und Politik. Sie stellt zudem die Frage nach dem Wechselverhältnis der Sinne als Bestandteil künstlerischer Erfahrung.

„Odor“ entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und wird ab März 2023 in Innsbruck unter anderen räumlichen Bedingungen gezeigt.

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW

Download

Bitte wählen Sie die Bilder, Texte, Videos und Audiodateien zum Download aus. Die Pressematerialien sind ausschließlich im engeren inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit der Berichterstattung über unsere Ausstellungen und Veranstaltungen honorarfrei. Abbildungen sollen in Farbe reproduziert werden, sie dürfen weder beschnitten noch manipuliert werden. Copyright- und Courtesy-Nennung sind erforderlich. Über einen Beleg Ihrer Veröffentlichung freuen wir uns.

„Nach August Sander“

Collier Schorr, Wes Portrait, 2009–2018, Courtesy die Künstlerin, Modern Art, London und 303 Gallery, New York

„Florence Jung“
Florence Jung, MGKWalls, 2022, Courtesy die Künstlerin

„Florence Jung“
Florence Jung, MGKWalls, 2022, Courtesy die Künstlerin

„Gemischtes Doppel“
Maria Lassnig, Paar, 2005, MGKSiegen, Sammlung Lambrecht-Schadeberg, © Maria Lassnig Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2022

„Miriam Cahn“
Miriam Cahn, 2019, Courtesy die Künstlerin und Kunsthaus Bregenz, Foto: Rudolf Sagmeister

„Odor“
Clara Ursitti, Eau Claire’ (1992/1993), Courtesy die Künstlerin, Foto: Ruth Clark

Weiter