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Die Sonne kommt näher

Otto Piene. Frühwerk

Otto Piene, 1928 in Laasphe (Westfalen) geboren, gehörte zu der jungen Künstlergeneration nach dem Krieg, die nach künstlerischen Wegen aus der traditionellen Malerei suchten.

Otto Piene, The Proliferation of the Sun (Die Sonne kommt näher), New York, 1964-66/1998, © VG Bild-Kunst, Bonn 2003, Foto: Günter Thorn

Als Mitbegründer der Gruppe ZERO entwickelte Otto Piene in den 1960er Jahren Rauminstallationen mit mechanisierten und program­mierten Lichtplastiken, die den Betrachter in Erlebnisräume versetzen. Doch zuvor hatte Piene das Licht in „möglichst vollkommener Reinheit“ in mono­chromen, gelben und weißen Rasterbildern dargestellt. Schon hier entdeckte er, dass sich „die Energie des Lichts auf rätselhafte Weise über dem Feld des Bil­des in vitale Energie des Sehenden verwandelt.“

Mit 35 frühen Rauchzeichnungen, Raster- und Feuerbildern sowie zwei großen Rauminstallationen stellt das Museum für Gegenwartskunst Siegen die ent­scheidenden Werkphasen des ZERO-Künstlers Otto Piene vor, die ihm bis heute eine Vorreiterrolle bei intermedialen Rauminstallationen einräumen.

Kuratorin: Barbara Engelbach

Die Ausstellung wurde ermöglicht mit Unterstützung des Kultur!Büros des Kreises Siegen Wittgenstein, der RWE Net AG und der Leica Camera AG.

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