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SA. 18.4. 11–12.30 Uhr
Gespräch

Das soziale Leben der Dinge

Künstlerinnengespräch mit Nina Beier in englischer Sprache

Nina Beier wurde 1975 in Aarhus (Dänemark) geboren und lebt heute in Kopenhagen. Beier wuchs in Dänemark auf und verbrachte ihre frühe Kindheit in Mosambik. Im Jahr 2002 zog sie nach London, um ihr Studium am Royal College of Art abzuschließen. Nach ihrem Studium lebte sie zeitweise in Paris, New York und Berlin. Seit über fünfzehn Jahren bewegt sich ihre künstlerische Praxis zwischen Skulptur und Performance.

Beier arbeitet mit gefundenen Materialien und setzt sich mit Fragen von Wert, Herkunft, Reproduktion und Bedeutungsverschiebung auseinander. In ihren Skulpturen und Installationen thematisiert sie globale Produktions- und Zirkulationsprozesse durch unerwartete Kombinationen. Alle ihre Werke enthalten eine thematische, symbolische und gegenständliche Dualität. Sie schafft Gegenüberstellungen, schärft den Blick und erzeugt einen Dialog zwischen den vielen Bedeutungen, die die verwendeten Objekte in sich tragen. Dadurch entstehen Spannungen zwischen Original und Kopie, Wert und Wertlosigkeit. In ihren Ausstellungen nehmen die Objekte wechselnde Identitäten als Skulpturen, Accessoires oder Konsumwaren ein. In ihren Performances wird die Bedeutung der Werke fluide und prozesshaft weitergeführt. So hinterfragt Beiers Praxis beständig die Mechanismen von Reproduktion, Tausch und kultureller Zuschreibung.

 

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Nina Beier, Foto: Simon Dybbroe Møller

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