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Odor

Immaterielle Skulpturen

Die geplante Ausstellung widmet sich ganz der „Macht der Gerüche“. In 12 olfaktorisch voneinander getrennten Räumen präsentiert „Odor“ eine Auswahl an Werken, welche Geruch als Riech- und Raumerfahrung in den Mittelpunkt des Kunsterlebens stellen.

Clara Ursitti, Eau Claire’ (1992/1993), Courtesy die Künstlerin, Foto: Ruth Clark

Gezeigt werden ausschließlich immaterielle Skulpturen, darunter bestehende Werke ebenso wie Neuproduktionen, die in Bezug zum Ort entwickelt werden und die Besucher*innen mit den Fähigkeiten des Geruchssinns konfrontieren. Minimale, künstlerische Eingriffe in die Architektur bringen Räume zum Atmen, Wände zum Duften und Böden zum Transpirieren. Ausgehend von dieser unmittelbaren Erfahrung berührt die Ausstellung sehr aktuelle Themen wie Selbstempfinden, Körperlichkeit, Vergänglichkeit, Klima und Politik. Sie stellt zudem die Frage nach dem Wechselverhältnis der Sinne als Bestandteil künstlerischer Erfahrung.

„Odor“ entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und wird ab März 2023 in Innsbruck unter anderen räumlichen Bedingungen gezeigt.

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Kunststiftung NRW