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Christopher Kulendran Thomas

Being human in the age of machine learning

Künstler Christopher Kulendran Thomas erforscht Kreativität als eine humanistische Fiktion und untersucht die Konturen von geopolitischer Macht, durch die die Kategorie des „Menschlichen“ selbst definiert ist. Die Gemälde von Christopher Kulendran Thomas werden mithilfe von Cloud Computern und Algorithmen für maschinelles Lernen erstellt, die auf der Arbeit der erfolgreichsten Künstler Sri Lankas basieren. Diese Künstler haben nach dem brutalen Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka 2009 regionale Bedeutung erlangt. Während die internationale Gemeinschaft die Menschenrechtsverletzungen ignorierte, löschte dieser Krieg die tamilische Heimat Eelam aus, in der Kulendran Thomas’ Familie lebte. In den Monaten nach dieser Gewalt (und mit der anschließenden wirtschaftlichen Liberalisierung der Insel) wurden in der sri-lankischen Hauptstadt Colombo die ersten White Cube-Handelsgalerien eröffnet, die liberale Werte international projizieren und eine Generationvon Künstlern repräsentieren, die vom Online-Kanon des Westens beeinflusst sind.
Kulendran Thomas’ Film „Being Human“ (2019) ist die Basis für diesen Vortrag und für die Werke in der Ausstellung „Die Wolken und die Wolke“. Eine elliptische Reise um die Insel Sri Lanka von der Colombo Art Biennale bis hin zum vormaligen tamilischen Heimatland Eelam entspinnt sich, auf die sich Charaktere aus maschinell erzeugten Algorithmen begeben. Gefilmt wurde auf Sri Lanka in Kooperation mit Annika Kuhlmann. 

Das Gespräch wird über Zoom und YouTube live übertragen.

In englischer Sprache

Vortragsreihe in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Siegen

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