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Koloniale Wunde und ethnologische Museen

Nanette Snoep

In seinem Buch „Das Museum der Unschuld“ schreibt Orhan Pamuk: „Dieses Museum ist eines, das humanistische und persönliche Geschichten anstatt autoritäre Erzählungen von Nationen und Reichen präsentiert.“ Der Kurzvortrag ist eingebettet in den Diskurs der De-Kolonialisierung von Museen und diskutiert den Umgang mit ethnographischen Sammlungen, epistemischer Gewalt, kolonialen Traumata und Narrativen des Globalen Südens. Im Kontext der Fragestellungen in der Ausstellung „Amarantus“ ergeben sich inhaltliche Überschneidungen zu Forschung, Fundstücken, künstlerischer Aneignung und Neu-Auslegung von Narrativen.

Die Anthropologin und Kulturmanagerin Nanette Snoep ist seit 2019 Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums, Kulturen der Welt, in Köln. Zuvor war Snoep am Pariser Musée du quai Branly tätig, und leitete mehrere Jahre als Direkrorin die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen.

Der Vortrag findet nur online statt. Er wird über Zoom und YouTube live übertragen und ist im Anschluss auf YouTube abrufbar.

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Nanette Snoep ist Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums – Kulturen der Welt, Köln. Foto: Francis Oghuma

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