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Maria Lassnig
Schwarzer Kopf

1955/56
Gouache auf Papier
ca. 38 x 50 cm unregelmäßige Ränder
Sammlung Lambrecht-Schadeberg
© Maria Lassnig Stiftung, Wien

In den 1950er Jahren erprobt Maria Lassnig eine informelle Malweise. Sie störte sich jedoch daran, dass der wiedererkennbare Gegenstand ganz zugunsten der Abstraktion aufgegeben wurde. Sie befürchtete eine sterile Abstraktion.

Stattdessen abstrahierte sie Körperformen ohne sie aufzulösen.
Unter Verzicht auf die wichtigen Elemente der Physiognomie – also Augen, Nase, Mund – zerlegte sie den Kopf der Gouachezeichnung in flächige Komponenten in „absolutem Grau“. Sie selbst hat diese rauen Formen auch „Schutzschilde“ genannt. Aus Wangen-Schild, Stirn-Schild oder Nacken-Schild entsteht vor hellem Hintergrund klar erkennbar ein Kopf.

Biografie und 16 weitere Werke, 1 Ausstellung
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